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Ängste – Fluch oder Segen?

Heute Abend wird es wahrscheinlich gewittern, was für viele Menschen sehr unangenehm ist. Damit meine ich nicht nur Arbeiter, die im Freien agieren, sondern auch Menschen, die sich in ihrer sicheren Wohnung befinden. Aber woher kommt das? Eigentlich ist es doch gar nicht sinnvoll, oder?

Diese Fragen sollten wir uns stellen, wenn uns Ängste quälen. Manche Ängste sind instinktiv, während andere antrainiert und oft nicht (mehr) sinnvoll sind. Kleines Beispiel:

Eine Frau kam zu mir und sagte, sie hätte bei Gewitter immer fürchterliche Angst, oft auch Todesangst. Wir stellten im Gespräch dann fest, dass sie Angst hatte, weil ihre Mutter früher immer sofort bei Gewitter die Vorhänge zuzog und sich alle in die Mitte der Wohnung, weit ab von den Fenstern, aufhalten mussten.

Wir haben dann das Ganze soweit auf ein normales Level bringen können, dass sie sich zumindest nicht ganz so doll fürchtet. Was die Zukunft bringt, müssen wir dann sehen.

Auch Angst vor Spinnen ist so eine Sache. In Australien macht es unheimlich viel Sinn, sich vor kleinen Spinnen zu fürchten, denn wenn man die auf dem falschen Fuß erwischt, ist es ruckzuck vorbei mit der Gesundheit. Hierzulande ist das eher nicht der Fall.

Wenn du auch so eine Angst kennst, setze dich damit auseinander. Frage dich in einer ruhigen Minute, woher diese Angst kommt und ob sie wirklich dein Überleben sichert (was ja der Sinn von Ängsten ist) oder ob sie dich einfach nur im Alltag behindern und eigentlich völlig übertrieben sind.

Wenn du an einem Punkt nicht weiterkommst, helfe ich dir gerne. Wir können einen Einzeltermin machen, bei dem ich für dich die geistige Welt befrage, ansonsten kannst du auch gerne zu einer meiner Gesprächsgruppen kommen, um dich mit Leidensgenossen auszutauschen.

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